Kommunikation und Zufall

Nach dem, was ich eben so lerne, scheint nun neben Chemie und Physik die Kommunikation als Baustein allen Lebens (ein wunderbarer Film!) zu fungieren. Endlich ein Durchbruch! Am Anfang steht das Wort. Der Zufall scheint ausgedient zu haben.

Die Betroffenen aus den letzten Generationen, die sich zum Zufallsprodukt hatten degradieren lassen, können ihre Antidepressiva entsorgen und aus den Häusern in die Sonne treten, so sie denn noch leben. All die Texte derer, die gegen das Zufallsdogma gewettert hatten, verfallen in Asche. 

Die Kreationisten werden den Evolutionisten weiterhin feind bleiben und umgekehrt, weil bewährte Seilgenossenschaften sollte man nicht aufgeben. Und tatsächlich befruchtet diese eigenartige Streitgemeinschaft ja die Geister.

Ich lerne daraus, dass es, wenn man eine sich entwickelnde Wissenschaft, also ein lernendes System (dem ich unglaublich dankbar bin und das mich fasziniert), als Grundlage für seine psychische Gesundheit nimmt, das nicht gesund ist.

Genau so ungesund, so lernte ich, ist als Grundlage ein ebenso dynamisches Gemeinwesen. Von beiden muss man sich wohl eine gewisse Unabhängigkeit erarbeiten, was im völligen Widerspruch dazu steht, dass wir ohne das Gemeinsame nicht leben können.

Eine der uns auferlegten Aporien also: völlig unabhängig im Gemeinsamen zu sein. Ungebunden bleibend sich binden. Lieben!

 

HINTERGRÜNDE 

 

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