Jahresrückblick 2020

 

Wie sehr hatten wir uns über diese schöne Jahreszahl gefreut:

2020!

Schon in den letzten Jahren warf diese Zahl in Sitzungen, Workshops und Zukunftsplänen ein wunderbares Licht aus der Zukunft auf uns: Twenty-Twenty! Zwanzig-Zwanzig! – ab da würde dieses und jenes!

Und so wunderschön begann das Jahr auch. Sicher – die Chinesen, Italiener und Amerikaner sollen schon seit November 2019 gewusst haben, dass aus dem wunderbaren 2020 nichts wird, aber wir Normalos träumten einfach weiter.

Und dann kamen die ersten Warnungen! Wenn Du unterschreibst, dann reicht als Jahreszahl 20 nicht! Das ging vielleicht 19, 13, auch 95 und was weiß ich was wann, aber nicht 20! Da könnte doch jeder irgendeine Zahl davor oder vor allem dahinter schreiben, was immer er wolle – Deine Verträge wären plötzlich völlig anders gültig! Das und andere kleine Lebensprobleme wurden aber schnell von unserer jetzt wohlbekannten anderen Wolke überschattet.

Da war sie! Die lange angekündigte, von düsteren Weltuntergangsbotschaftern oder auch gewieften Außenministern mit Beteiligung an Pharmabetrieben und WHO Kontakten früher schon an die Wand gemalte und bereits in der Vergangenheit mit Steuermitteln teuer finanzierte Pandemie. Hätten die Bilder aus Italien uns nicht eine wilde Realität vor Augen gemalt, wir würden es heute noch nicht glauben.

Sonnenstrahlen: Im März wurde ich im autolärmfreien Dorf von wildfremde Menschen sogar über den Gartenzaun gegrüßt und in freundliche Gespräche verwickelt.

 

Mitten im Gewitter:

Gute Menschen starben einen Erstickungstod,
zu wenige mit der Chance auf Betreuung in Intensivstationen.

Zeit für eine Gedenkminute!

 

Es musste dieses Jahr also einiges ran:

Die Bürger mussten Solidarität beweisen.
Der rechte Flügel der Regierung musste linke Qualitäten hervorkehren.
Nicht nur die Regierung musste Führungsqualitäten zeigen.
Die Menschen mussten Verantwortung füreinander übernehmen.
Viele mussten Einbußen hinnehmen.
Wenige, aber um so Reichere konnten Gewinne einheimsen (es soll Staaten gegeben haben, welche von Reichen geführt wurden, in denen die Todeszahlen genauso schnell stiegen wie die Gewinne ihrer Führer).
Der Kanzlerbonus wurde ausgespielt – völlig.
Die Opposition musste noch mehr Argumente aus den Ärmeln schütteln.
Die Bürger wurden heimgeschickt, manche verwendeten die Zeit, um nachzudenken, andere begründeten die Forschung für ein neues Phänomen: Pandemieamnesie.
Fehler wurden gemacht.
Hoffnungen wurden geschürt.
Wir lernten wieder einmal, was Wissenschaft kann, was Meinungsbildung in unserer Zeit bedeutet.
Die teure Forschung, Pharmaindustrie und verschlankte Verwaltung lieferten schnellstens Rettung.
Fremde starben an den EU-Außengrenzen.

Was ein Jahr!

Mögen Solidarität und Menschenfreundlichkeit uns bleiben und uns ins neue Jahr weitertragen!

 

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